“Kümmere dich nicht um die Schlaglöcher in der Straße und zelebriere die Reise.” – Fitzhugh Mullan


21.3. Yax-Ha Campground / Chetumal / Quintana Roo / Mexiko

Wir sind an unserer letzten Station durch Mexiko angekommen, fast 3 Monate und 9000km von der Baja California bis in die Karibik an der Grenze zu Belize. 

Unsere Zahnarzttermine haben wir beide gut gemeistert, und Cancun war auch nur halb so schlimm wie befürchtet, wenn man den Blick bei der Spitze des netten rot-weiß-gestreiften Leuchturms  nur in die richtige Richtung streifen lässt, sieht man die ganzen Hotelburgen gar nicht. Tulum war dann schon eher ein kleiner Shock, da wir auf DIESE Touristenmengen nicht vorbereitet waren, aber zum Glück beschränkt sich das auch wieder nur auf einen kleinen Bereich.......

Was ein sehr viel größeres Problem darstellt, sind die unglaublich großen Mengen an höllisch stinkendem Seetangs, die zur Zeit gerade an die Küste getrieben werden und das Baden fast überall sehr erschweren oder unmöglich machen.

Eine sehr gute Alternative waren da wieder die Cenoten oder Seen, die aus Cenoten entstanden sind.

Zudem gibt es an der Grenze zu Belize eine sehr große Landzunge, die den Seetang von der Bucht dahinter abschirmt und so ein angenehmes Baden ermöglicht.

Ein Highlight war wieder einmal eine deutsche Bäckerei in Playa del Carmen mit sehr leckerem Brot und Kuchen.....

Der letzte Campground (Yax-Ha) vor der Grenze in Chetumal ist jetzt auch definitiv unser nettester in Mexiko und wir legen noch mal ein paar "Erholungstage" ein.


14.3.2018 Cancun / Quintana Roo (Yucatan Halbinsel, Karibik)

Entgegen unserers eigentlichen Plans, die Touristenhochburg Cancun zu umgehen, sind wir nun doch mitten hineingefahren. Der Grund ist ganz profan und praktisch >> wir beide mussten noch einmal zum Zahnarzt, meine Zahnreparatur aus Mexiko-City hatte nur 3 Wochen gehalten und bei Franziska hat sich der Zahn um ein weiteres Stück verkleinert..... Durch die vielen amerikanischen Touristen, die sich hier im Urlaub für wenig Geld die Zähne machen lassen, gibt es auch viele gute und englischsprachige Zahnärzte, die im Internet werben. Mein Zahn war gestern dann auch schnell wieder repariert ( hoffentlich diesmal länger) und Franziska hat sich dann kurzentschlossen doch noch für eine Krone entschieden..... (soll übermorgen fertig sein). Das verschafft uns ungeplant schon wieder ein paar Tage Ruhe und Erholung -- was uns hier auf dem Campground nur 100m vom karibischen Strand entfernt nicht ganz so schwer fallen sollte. Auf dem Platz des Mecolco Inn befinden sich zwischen den Palmen und den Stellplätzen die Überreste eines kleinen Maja-Tempels und direkt nebenan die sehr schöne archäologische Anlage des Maja Tempels El Meco. Zudem ist es seit dem Regen vorgestern (dem ersten "richtigem" seit Monaten) merklich abgekühlt -- es sind nur noch kühle 24°C, so schnell kann man sich akklimatisieren..... Vor dem Regen war es die letzten Tage immer heißer und schwüler geworden, wärend wir von Uxmal wieder an die Küste, erst nach Celestun und dann nach Sisal,durch das einstige Herzland der Sisalproduktion und vorbei an ehemaligen Sisalfabriken, die sich langsam und sicher der Dschungel zurückholt, seit keiner mehr den Rohstoff aus der Sisal-Agave braucht. Merida, die größte Stadt der Yucatan-Halbinsel passierten wir nur in der Peripherie zum Einkaufen, um gleich wieder an die Küste zu weiteren Leuchttürmen zurückzukehren. Erst in der Nähe von Valladolid auf dem Weg Richtung Cancun erreichten wir dann die nächsten Highlights mit den Cenoten -- Auf Yucatan gibt es eigentlich keine oberirdischen Flüsse, das Wasser fließt in unterirdischen Flüssen durch das sehr poröse Kalkgestein und spült dieses aus. Wenn die Decke dann mal zu dünn wird, stürzt sie ein und es entstehen meist mehr oder weniger runde Kessel mit kristallklarem kühlen Wasser, die schon von den Maya als Süßwasserreservoir genutzt wurden und gleichzeitig als die Zugänge zur magischen Unterwelt angesehen wurden. Heute werden die meisten Cenoten von ihren Land-Besitzern oder den Dorfgemeinschaften gegen Entgelt für Touristen und Einheimische als spektakuläre Schwimmbäder angepriesen. Ein wenig irritierend ist da zuerst die Schwimmwestenpflicht, wenn man sich aber das oft fehlende Schwimmvermögen der Besucher und die Tiefe der Cenoten, die leicht 60m erreichen kann, vor Augen führt, hat es wohl seine Berechtigung..... Auf der Hacienda San Lorenzo Oxman kamen wir spät abends an, so dass wir morgens die ersten und noch einzigen waren und so dieses Naturspektakel ausnahmsweise mal ganz für uns alleine hatten.


7.3.2018 Uxmal, Yucatan

Langsam gewöhnen wir uns wieder an die "tropischen" Temperaturen, insbesondere weil es nur am Übergang aus den Bergen in die Tiefebene ein richtig feucht-heißer und schwüler Dschungel war, jetzt in Yucatan ist es eher ein Trockenwald, und der lässt in der aktuellen Trockenzeit auch noch gerade zum Teil seine Blätter fallen -- Herbstvergnügen bei 34° ......

Mit Uxmal stand heute eine weitere Maja-Ruinen-Anlage auf dem Besuchsplan und die bis jetzt auch interessanteste (und gleichzeitig teuerste -- Palenque 70 Pesos Eintritt und hier dann 234 Pesos ). Dafür können wir direkt neben der Anlage auf einer abgetrennten Wiese für 131 Pesos übernachten (ohne alles, nur parken). Normales Parken hätte ohnehin schon 30 Pesos gekostet.

Yucatan scheint bis jetzt eher etwas teurer zu sein -- die Nähe zu Cancun lässt grüßen.

Gestern ging es von Palenque für einige Zeit das erste Mal am Golf von Mexiko entlang bis nach Campeche, wo 1517 die spanischen Konquistadoren das erste Mal das Festland betraten. Mein persöhnliches Highlight war der alte Leuchtturm in der Altstadt, der einen der Türme einer alten ehemaligen Kirche ausmacht. 


4.3.2018 Palenque / Chiapas / Yucatan

Nach einem zwei tägigem "Ritt" ( die Straße hatte wieder unglaublich viele der unangenehmen "Topes" (Bodenschwellen) und zum Teil sehr abenteurliche Schlaglöcher und seeeehr viele Kurven) aus den Bergen von über 2100m sind wir jetzt im Norden Yucatans angekommen. Zwischendurch haben wir noch zwei Zwischenstopps an den Wasserfällen Agua Azul und Misol-Ha gemacht und uns in den kühlen Fluten erfrischt. Nach den doch sehr angenehm frischen Temperaturen in den Bergen ist es jetzt wieder ziemlich schwül-heiß bei ca, 34° C. 

Aber anders als an Pazifikküste konnten wir es zumindest heute noch sehr gut vertragen.

Aber das Gute war, dass wir allen Berichten zum Trotz keine einzige Strassensperre passieren mussten und uns für die zapatischtische oder irgendeine andere Sache schröpfen lassen mussten. 


1.3. Wieder unterwegs

Welch Wunder, es hat fast alles geklappt und, wir sind wieder unterwegs.

Das Radio ist repariert. Das Paket war da (nur leider sind die Wasserentkeimungstabletten wieder nicht durch den Zoll gegangen), aber die Ersatzteile fürs Auto waren alle drin und bei Ford in San Cristobal haben sie auch gleich alles eingebaut.


28.2. San Cristobal

Unsere Wartezeit in San Cristobal scheint beendet. Wir haben von UPS die Trackingbestätigung erhalten, dass unser sehnlichst erwartetes Paket bereits in Tuxtla im UPS-Shop eingetroffen ist. Mal sehen, was uns der Spaß jetzt noch an Zoll kostet......

Unser Radio, das nur noch die Nachricht im Display hatte "Send me to Service" haben wir jetzt zu einer Autoradiowerkstatt in der Stadt gebracht und sollen es morgen wieder abholen können; wenn es nicht klappt, hatten die auch jede Menge neuer Radios im Angebot....

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Heute morgen erst einmal ein neuer Schreck --- die Türen gingen nicht mehr auf >> nach 10 Tagen des Wartens und fortwährenden Aufladens unserer Handys und ähnlichem, machte die Starterbatterie schlapp, mit Hilfe unserer lieben Platznachbarn aus Esslingen, die von Süden gen Norden fahren, konnten wir nach einigem Hin und Her aber den Bus wieder zum Starten überreden. Man lernt nie aus, so lange haben wir ja auch noch nie an einem Platz verbracht.

27.2. Immer noch in San Cristobal

Tja, es läuftft nicht immer aller perfekt -- Das Paket soll zwar nach diversen Telefonaten jetzt aus dem Zoll raus sein, nur ist nicht alles durch gegangen.... Die Wasserentkeimung wurde wohl einbehalten, sowie die Lakritzen und die vegetarische Brühe.

Einiges macht nicht sooo viel Sinn.

JVC hat auf unsere Service Anfrage zwecks unseres kaputten Autoradios ( im letzten Mai gekauft) nur mit einem Achselzucken reagiert.

Aber nach 6 Monaten haben wir es endlich geschafft, aus dem Stoff den wir seit Dt. mitschleppen, einen weiteren Organizer für die Wand nähen zu lassen. ( Foto folgt).

Ansonsten ist es auf dem Campingplatz sehr angenehm auszuhalten --- es gibt bestimmt schlechtere Plätze zum Warten.

26.2. San Cristobal

Nach einer Woche Wartens ist unser UPS-Paket mit den benötigten Ersatzteilen inzwischen in Mexico -City

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Mehr dazu morgen.


19.2. 2018 San Cristobal / Chiapas

Was für ein Temperaturschock, gestern hatten wir an der Küste noch schweißtreibende 35°Grad, die auch nachts nicht unter 20° fielen, und jetzt sind es tagsüber gerade mal eben max. 20° und letzte Nacht sogar nur 7°gewesen. Wir sind aber jetzt auch wieder über 200m hoch in den Bergen und hatten heute sogar für vielleicht 30 Minuten unseren ersten Regen seit Anfang November am Mississippi in Kentucky. Auf dem lokalen Campingplatz haben wir uns gestern gleich für die nächste Woche eingemietet, da wir auf ein neues Paket aus Dt. warten müssen. Diesmal allerdings mit UPS-Express. Nachdem wir gestern in Salina Cruz einen letzten Versuch (der 3.) unternommen hatten und eine große Ford Werkstatt aufgesucht hatten, mussten wir einsehen, dass Ford-Deutschland und Ford-Amerika nicht kompatibel sind. Wir brauchen jetzt aber trotzdem dringend neue Bremsbeläge und werden deshalb hier ausharren müssen, bis Franziskas Mutter in Zusammenarbeit mit dem Autohaus Manegold ein Paket auf die Reise schickt. Da der Versand von zusätzlichen Wasserentkeimungsmittel mit unserem ersten Paketversuch nach Mex. City ja nicht geklappt hat, wird auch dieses jetzt noch einmal ins Paket wandern. Bis jetzt sind wir zum Glück, auch durch den Kauf eines Wasserfilters, den wir beim Befüllen des Frischwassertanks des Womos dazwischenschalten und des regelmäßigen Befüllens einiger kleinerer 4l Kanister an speziellen Trinkwasserautomaten oder Geschäften von „Montezumas Rache“ verschont geblieben, aber wir wollen die 1%tige Unsicherheit des Filters auch lieber weiterhin mit etwas Silberchlorid bekämpfen. Der Filter sorgt trotzdem für eine Entfernung der Grobpartikel (Sand), Schwermetall und 99% Filterung von Keimen.


16.2.2018 Kurz vor Salina Cruz >> Baja y Garrapatero am südlichen Ende des Bundesstaates Oaxaca / Mexiko

Heute morgen noch mit frischer Kraft in Zipolite gestartet, standen wir um 13:00Uhr ca. 70km vor dem anvisierten Tagesziel plötzlich mitten auf einer kleinen Brücke bei 30°Grad im Stau, und es bewegte sich rein gar nichts. Nach einer Stunde des Wartens machte ich mich dann auf den Weg, um herauszufinden, was der Grund sei: Nach ca. 1km leicht den Berg rauf, zusammen mit dutzenden genervten Passagieren verschiedener Überlandbusse und Sammeltaxis, die ihr zum Teil nicht gerade unerhebliches Gepäck durch die Nachmittagshitze schleppten, näherte ich mich der Ursache des Staus >> es war eine der „berühmten“ mexikanischen Land-Demos, die um ihrer Sache Nachdruck zu verleihen, einfach ein paar größere Steine und Gestrüpp auf die Straße gerollt hatten und jetzt mit Transparenten da standen. Von der Polizei war ausnahmsweise mal keiner zu sehen ( dabei sieht man Vertreter der verschiedensten Polizeibehörden ansonsten an jeder zweiten Ecke......). Wieder zurück beim Bus, der durch seine Position auf der Brücke zum Glück etwas Wind hatte, hatte sich schon ein reger Verkauf von allerlei Getränken und Essbaren durch „fliegende“ Händler etabliert,und Taxis hatten auch schon damit begonnen, Fahrgäste der auf beiden Seiten des „Staus“ ankommenden Busse aufzunehmen und die inzwischen mehrere Kilometer von den jeweiligen Enden bis zur einen Seite der Blockade zu befördern und gleich wieder andere aufzunehmen und bis an das andere Ende zu befördern. Dies alles klappte alles sooo gut und die anderen Staubeteiligten nahmen es mit einer solchen Gelassenheit, dass leicht der Verdacht aufkommen konnte, dass es ein regelmäßiges Ritual ist, um die lokale Wirtschaft zu beflügeln. Nur eines gehörte bestimmt nicht zum „normalen“ Ablauf, als um 17:39 Uhr der Bus plötzlich heftig zu wackeln anfing! Zuerst dachten wir, es macht sich jemand einen Scherz mit uns, aber beim Aussteigen reißt es mich dann fast von den Füßen --- die GANZE Brücke wackelte, mindestens 2 mal für ca. 30sec. Unser erstes Erdbeben !!! Wie wir am nächsten Morgen, durch unsere besorgte mexikanische Verwandtschaft erfahren, hatten wir Glück, denn in Oaxaca hatte es über 7,0 und bei uns wohl noch etwas über 4,0.


10. bis 16.2 Hierve el Agua über Oaxaca und Puerto Escondido bis Zipolite

Hätten wir geahnt, was das für ein „Ritt“ wird, die Routa 131 von Oaxaca nach Puerto Escondido, hätten wir vielleicht doch auf unser Navi gehört, das uns fast bis zum Schluss zu einer anderen Route raten wollte, ja die „131“ gar nicht erst irgendwie in Betracht ziehen wollte. Für die knapp 300 km brauchten wir zwei Tage und die vorderen Bremsen sind jetzt endgültig fällig. Wäre da nicht der nette kostenlose Stellplatz direkt an einem Bach mit riesigen alten Bäumen und tausenden immens großen Tillandsien in den Ästen und die immer wieder imposanten Natureindrücke gewesen, wäre die bleibende Erinnerung nur ein schmerzender Rücken von den tausenden Schlaglöchern und „Topes“ und eine leichte Seekrankheit von den ebenso vielen Kurven gewesen. Puerto Escondido konnte dieses dann leider auch nur bedingt wieder wettmachen, da auch erst einmal wieder der Temperaturschock vom Hochland an die Pazifikküste verarbeitet werden musste (tags von 22°auf über 30° und nachts von 14° auf 24°). Erst Zipolite brachte uns dann die ersehnte Ruhe: ausschlafen, Wäsche waschen, Cafés am Strand erkunden, baden und die schwarzen Leguane auf dem Campingplatz, nur wenige Meter neben unserem Fahrzeug, füttern.


6.2. bis 9.2. Mexiko-City bis Hierve el Agua

 

Mexiko-City in Richtung Puebla zu verlassen, dauerte etwas länger als wir uns das vorgestellt hatten. Morgens hatten wir uns von dem Großteil von Franziskas gastfreundlicher Verwandtschaft verabschiedet, dann ging es noch ins Museum für Moderne Kunst mit ein paar sehr interessanten Ausstellungen und dann in 2h für 6km in den Bereich der Innenstadt, in dem sich besonders viele Apotheken befinden, auch solche, die ausschließlich auf Generika spezialisiert sind. Für mich als Diabetiker war es an der Zeit, mal wieder meine Vorräte an Medikamenten und Insulin aufzufüllen. Zum Glück konnte uns Franziskas Onkel Volkmar (Arzt) in seiner Mittagspause behilflich sein, und so konnten wir nach verschiedenen Preisvergleichen mit einer dicken Tüte Medikamente für einen seeeehr adäquaten Preis den langen Weg aus der Stadt gen Süden antreten. Auf dem Weg gab es dann noch einen Besuch in der dt. Bäckerei „Meisterback“, wo wir uns mit „echtem, frischen Schwarzbrot“ und Apfelstrudel eindeckten...... Das einzige was nicht geklappt hatte, war die Verschickung eines Paketes von Dt. nach Mexiko-City --- wo auch immer unser dringend erwartetes Paket geblieben ist.

 

Die beiden riesigen Metropolen werden durch eine weitere Bergkette getrennt, die bei etwas über 3100m ihren höchsten Punkt erreicht ---- faszinierend wenn man sich langsam aus dem Smog des Molochs emporarbeitet und als Asthmatiker kurzfristig wieder freier atmen kann, bevor es in den nächsten Smogkessel hinab geht. In Puebla ist die dt. Autoindustrie, die in Mexiko mit fast allen Marken und Produktionswerken vertreten ist, an der nicht ganz so klaren Bergluft nicht ganz unbeteiligt (der letzte VW-Käfer lief z.b. in Puela erst im Juli 2003 vom Band).

 

 

In „Cholula“ bei „Puebla“ stand die nächste Pyramide, oder was die spanischen Eroberer von ihr übrig gelassen haben, auf dem Plan. Eigentlich könnte der Ort mit der „größten“ Pyramide der Welt aufwarten, aber es ist nur noch ein kläglicher Rest davon übrig, und obendrauf steht dann auch noch eine Kirche..... Immerhin kann man von der Kirche aus sehr schön den Vulkan Popocatepetl (5452m) sehen.

Über Tehuacan ging die Reise dann weiter in Richtung Oaxaca zu der Ruinenanlage „Monte Alban“, einst Hauptstadt der Zapoteken (ca.200 bis 900 n. Christus), für die einst die ganze Bergspitze abgetragen worden sein soll. Immer noch eine beeindruckende Anlage und auch sehr gut restauriert.

Je weiter südlich es geht, desto seltener werden jetzt auch schon die Campingplätze Waren auf der Baja noch in jedem kleinem Ort z.T. mehrere Möglichkeiten vorhanden, so ist das Angebot jetzt sehr übersichtlich und wenn, dann sind fast nur noch Kanadier anzutreffen, die sich von der US-Amerikanischen Panikmache nicht haben beeindrucken lassen.

In der näheren Umgebung von Oaxaca gab es dann noch verschiedene andere Highlights wie den wohl größten (was den Stammumfang angeht, mit 46m) Baum der Welt (mexikanische Sumpfzypresse) im Garten der Kirche von „Tule“. Der Legende nach soll er schon vor 1400-1600 Jahren von einem aztekischen Priester an dieser Stelle gepflanzt worden sein ( der Aztekentempel ist natürlich durch katholischen Tempel ersetzt worden).

In der nächsten Stadt „Mitla“ liegen die zapotekischen Ruinen direkt in der Stadt verstreut. Die Stadt hatte erst wenige Jahre vor der Ankunft der Conquistadoren im Jahre 1520 ihre alte Bedeutung an die Azteken durch deren Eroberung (1494) verloren. Die Spanier fanden aber immer noch einen funktionierenden ursprünglichen Glauben vor, und um dieses „Problem“ zu bekämpfen, wurden auf den Fundamenten einiger Tempel katholische Kirchen errichtet. Geblieben sind noch größere Reste der alten Palastbauten mit den einzigartigen und unverwechselbaren geometrischen Dekorationsmustern in Mosaiken und Friesen (heute UNESCO-Weltkulturerbe).

In „Hierve el Agua“, übernachteten wir direkt über den „versteinerten“ Sinterwasserfällen, von wo sich seit Tausenden von Jahren stark kalkhaltiges Wasser den Berghang hinab ergießt und so mehrere „versteinerte“ weiße „Wasserfälle“ hinterlassen hat. Heute kann man noch in zwei kleinen Becken, in denen das Wasser gesammelt wird, baden. Durch die täglichen Busladungen voll mit Besuchern hat das gannze jedoch stark gelitten und das Beeindruckendste war dann doch der fantastische Blick übers Tal und auf die Bergwelt.

Auf dem Weg zurück nach Oaxcaca erwartete uns am Sonntag in „Tlacolula de Matamoros“ noch ein unglaublicher Markt, der sich durch die halbe Stadt zog und auf dem schier alles, was die Landbevölkerung braucht oder anzubieten hat, in einem lauten und chaotischen Gewusel verkauft wurde. Dabei auch so manches Praktisches, was bei uns schon längst im Museum zu finden ist, aber für den Kleinbauern ohne Stromanschluss und mit kleinem Beutel genau das Richtige ist.


31.1 – 5.2. Mexiko-City und Teotihuacan

Insgesamt verbringen wir fast eine Woche in Mexiko-City und Umgebung, lernen Franziskas super nette Verwandtschaft und die touristischen Highlights kennen. Außerdem standen einige Arztbesuche und Untersuchungen an, bei denen Franziskas Onkel und Tante, die beide Ärzte sind, sehr gut helfen und uns bei den entsprechenden Stellen übersetzen konnten. Zudem müssen einige Medikamente wieder aufgefüllt werden. Zum Glück bleibt noch viel Zeit für eine gemeinsame Stadtbesichtigung, tollen Restaurantbesuchen und dem einen oder anderen Kaffeestopp. Einfach toll, wenn man mit mit so viel Wissen und Ortskenntnis unterstützt wird!

Das berühmte Museum der mexikanischen Künstlerin Frieda Kahlo, das in ihrem Haus und Atelier untergebracht ist, und das Haus/Museum, in dem der russische Revolutionär Leon Trotsky seine letzten Jahre vor seiner Ermordung durch Schergen seines ehemaligen Kampfgefährten Stalin, mit dem er sich überworfen hatte, lebte, erkundigen wir noch auf eigene Faust. Leo und seine Frau hatten übrigens die erste Zeit in Mexiko-City im Haus von Frieda Kahlo und ihres Mannes Diego Riviera gelebt, bevor sie in das Anwesen nur wenige Straßen weiter zogen.

Den Nationalpalast mit den riesigen Wandgemälden von Diego Rivera über die Geschichte Mexikos, den Resten des alten Zentraltempels, aus dem nach der Eroberung gleich nebenan an der Plaza Mayor – dem Zocalo die größte und älteste Kathedrale Amerikas gebaut wurde, besuchten wir dann mit unserem „privatem“ Familien-Stadtführer , der für uns auch mehrere vegetarische Restaurants aussuchte, was für ihn auch eine neue Erfahrung war. Am Sonntagmorgen stand dann erst einmal ein ausgedehnter Frühstücksbrunch mit dem 2. Onkel und Familie auf einer Hotelterrasse direkt am Zocalo, dem zentralen Platz an. Am Zocalo war man gerade, dabei eine große Bühne für die Feierlichkeiten des Feiertages am nächsten Tag aufzubauen. Abends sollte es noch ein großes „Free-Concert“ mit lokalen Bands geben.

Vorher stand jedoch erst noch ein gemeinsamer Besuch des fulminanten Anthropologischen National-Museums auf dem Plan, in dem wir uns ausgesprochen gut mit unseren „Übersetzern“ auf die kommenden historischen Sehenswürdigkeiten vorbereiten konnten. Am nächsten Tag standen dann auch gleich die Tempel-u. Pyramidenanlagen von Teotihuacan auf dem familiären Ausflugsplan.

Vorher ging es aber abends noch einmal zurück zum Zocalo, wo schon eine riesige Fiesta im Gange war. Der Zocalo hat für einen innerstädtischen Platz gigantische Ausmaße (mit 235x215m gehört er auch den größten weltweit) und bebte bereits bei unserem Eintreffen vor Energie und Lebensfreude. Und Sicherheitsbedenken brauchte man bei dem imposanten Polizeiaufgebot auch nicht zu haben.

Die Tempel-u. Pyramidenanlagen von Teotihuacan, die etwas über eine Stunde von Mex-City entfernt liegen, ausgerechnet an einem Feiertag zu besuchen, war bestimmt nicht die beste Idee, war aber als „Familienausflug“ sonst nicht machbar. Da die anderen die große „Sonnenpyramide“ bereits mehrfach bestiegen hatten, machten nur Franziska und ich uns in der Mittagshitze zusammen mit Cousin Volkmar zusammen mit Hunderten anderen auf den schweißtreibenden, zum Teil sehr steilen Aufstieg. Sich ca. 1,5h in einer fortwährenden Menschen-Schlange einmal die Pyramide rauf und wieder runter zu arbeiten, war dann auch ein sehr spezielles Erlebnis und mit einem Besuch bei Ikea am Samstag zu vergleichen.... Interessant war dabei nur zu beobachten, dass die ganz überwiegende Anzahl der Besucher, obwohl es sich um eine der Hauptattraktionen des Landes handelt, Einheimische waren. Die Aussicht auf die restliche Anlage war es dann aber wert, und je später der Nachmittag desto übersichtlicher wurde es in der doch sehr weitläufigen Anlage. Als Abschluss gab es dann in dem Grottenrestaurant LA GRUTA noch eine sehr interessante Einführung in einige vegetarische Feinheiten der mexikanischen Küche mit einem sehr besonderen Ambiente.

 


1.2.2018 Mexico-City

Seit gestern sind wir in Mexico-City. Je nach Definition was noch Stadt und was schon Metropoleregion ist, rangiert sie immerhin noch unter den 10 größten Menschenansammlungen des Planeten (vom ersten Platz wurde sie schon eine Weile von verschiedenen asiatischen Städten verdrängt). 

Acapulco selbst war eher eine Enttäuschung -- groß, laut, heiß, touristisch und mit Hochhäusern zugepflastert.

Aber von dort kommt man nun einmal auf die Schnellstrasse nach Mexico-City.

Von der schwülen Hitze der Pacifikküste ging es stetig rauf in Richtung Berge, und die Temperaturen wurden langsam wieder für uns Norddeutsche erträglicher. Unser Ziel war nach 250km eine warme Quelle an der Grenze von Guerrero zu Morelos in "Los Manantiales", die über diverse natürliche und angelegte Becken und Pools in einer tropischen Landschaft einen Berghang runter- fließt, um sich zum Schluß über einen kleinen Wasserfall in den Grenzfluß Rio Amacuzac zu ergießen.

Am nächsten Tag ging es dann über einen 3100mtr Pass in das knapp 1000mtr. tiefer gelegene Mexiko City.

Franzis mexikanische Verwandtschaft erwartete uns schon freudestrahlend und welch Wunder, wir waren auf die Minute genau wie uns das Navi morgens angekündigt hatte.

 


28.1.2017 Playa Loma Bonita / Guerrero / Mexico

Kurzfristig haben wir uns jetzt doch entschieden, über Acapulco zu fahren und sind jetzt auf einem herrlich friedlichen kleinen Campingplatz (vieleicht 10 Plätze) direkt am Strand in einem kleinen Fischerdorf gelandet. Geführt wird er von einem kanadischen Ehepaar. Überhaupt trifft man hier unterwegs fast nur noch Kanadier, die US-Amerikaner scheinen alle zu große Angst zu haben. Das Fernsehen hat da wohl volle Arbeit geleistet. Na ja, die "Gringos" sind hier wohl auch nicht mehr soooo gut gelitten, nach den verbalen Ausfällen ihres Obercowboys.  Von hier sind es noch ca. 170km bis Acapulco und dann ins Landesinnere nach Mexico-City zu Franzis Verwandschaft noch einmal ca 400km. 

Auch wenn von vielen Seiten vor der  großen Kriminalität gewarnt wird, haben wir davon noch nichts mitbekommen.

Bei den immer wieder auftauchenden Kontrollposten/Sperren der Polizei und des Militärs auf den Straßen interessierte man sich bis jetzt nur einmal für uns und das wohl auch nur aus purer Neugier. 

Ansonsten macht uns das zunehmend schwüle und heiße Wetter mehr zu schaffen. ( Tagsüber haben wir jetzt 30 Grad und nachts kühlt es nur auf ca. 24/26 Grad ab. ) Die Akklimatisierungwird wohl noch eine Weile dauern, insbesondere da Mexico-City erst einmal eine Abkühlung verspricht.

Vor ein paar Tagen gab es für unser Womo nach inzwischen weit über 26.000km den ersten Service Checkup mit Ölwechsel, Klimaanlage befüllen (im deutschen Frühling doch glatt vergessen bei 10 Grad) und Bremsen untersuchen -- die vorderen sind demnächst fällig..... Waren wohl ein paar Berge, Schlaglöcher und "Topes" zu viel in letzter Zeit. Topes >> DIE mexikanische Lieblingsmethode, den Verkehr zu entschleunigen und den Autofahrer zu zwingen, sich an die Geschwingigkeitsregeln zu halten -- Bodenwellen in ALLEN Größen und Formen aus Beton, Asphalt und anderen Materialien. Wenn man Glück hat, gibt es schon 100 oder gar 200 Meter vorher ein Warnschild, sehr oft aber auch gar keins oder es steht direkt neben dem Stoßdämpferkiller...... Dies mag ein wesentlicher Grund für die sehr vielen Werkstätten sein und es ist definitiv der Grund, warum es keine Autos mit Spoilern gibt.

23.1. Punta Perula / Jalisco

Inzwischen haben wir schon wieder eine weitere Zeitzone durchfahren.... wieder eine weitere Stunde zurück, so dass wir jetzt nur noch 7 Stunden zurück sind. Außerdem haben wir jetzt zumindest gefühlt die Grenze zu den Tropen überquert, denn die Luftfeuchtigkeit ist im Verhältniss zur Baja radikal nach oben gegangen, auch wenn der Dschungel durch den wir seit gestern fahren noch als "Trocken-Dschungel" bezeichnet wird. Wir haben es 20:30 Uhr und draußen sind trotz unmittelbarer Nähe zum Meer noch 26 Grad. Leider haben wir die ersten Moskitohorden und Sandbugs auch nicht gleich gemerkt. Zerstochen auf Sonnenbrand ist eine Super Kombination.....!!! Zum Besuch des botanischen Tropengartens kamen die diversen Vorsorgemaßnahmen dann leider etwas spät. Die botanische Anlage war dafür umso schöner. Die Krönung war ein Bad in einem herrlich frischen Bergbach, tropisch grün überdacht. 

 

Mal sehen, ob ich morgen ein paar Bilder davon hochgeladen bekomme.

Heute ist zwar die WIFI-Verbingung super, dafür ist die Leitungsstärke nicht die beste....... 

Das ist auch der Grund, warum Updates manchmal etwas länger brauchen. Warum sollte die Netzstärke im Mexiko anders sein als in der norddeutschen Tiefebene.....


21.1.2018 San Blas/ Nayarit / Mexico

Als wir vorgestern in La Paz am Fährterminal ankommen, ist nicht besonders viel los und da wir schon die Hälfte des Prozederes durchlaufen mussten, um überhaupt zum Schalter zu kommen, entschließen wir uns spontan, sofort zu fahren. Die Überfahrt mit TMC ist eher für Trucker gedacht, weswegen es auch keine Kabinen gibt, dafür können wir auf dem oberen Freideck stehen, dadurch in unserem eigenem Bus schlafen und bekommen auch noch Gutscheine für ein einfaches Abendessen und Frühstück. Das Beste ist aber, dass die Überfahrt im Vergleich zur Konkurrenz „Baja-Ferries“ mit 235 € nur halb so viel kostet. Angeblich sollte die Passage nur 12h dauern, efektiv waren es dann bis zur Ankunft in Mazatlan im Bundesstaat Sinaloa 18h.....

 

Mazatlan war nach einem kurzem Besuch der Altstadt und des Kaufes eines Wasserfilters und einiger Lebensmittel schnell Richtung Süden verlassen. Eigentlich hatten wir uns vorgestellt, dass es in Mexiko problemlos Micropur oder ein ähnliches Wasserentkeimungmittel geben würde, aber leider nicht, so dass wir jetzt in Dt. welches bestellt haben, was wir uns dann an unsere Kontaktadresse in Mexiko-City schicken lassen.

 

Die erste Nacht auf dem "Festland" verbringen wir dann an einem einsamen, herrlich endlosen Strand......

Nach den doch zuweilen sehr reparaturbedürftigen Strassen auf der Baja, leisten wir uns heute mal für 150km die sehr viel bessere Mautstrasse bis in den nächsten Bundestaat Nayarit, bis wir dann wieder auf die normale  "Landstrassen-Schlagloch-Piste" abbiegen.

Seit der Baja hat sich die Vegetation merklich verändert, aus der trockenen Wüste sind wir zusehens in eine heißere, schwülere und tropisch grüne Landschaft gewechselt.  

Insgesamt haben wir jetzt seit der US-Grenze auch schon wieder 2562 km zurückgelegt was uns auch schon wieder ca. 2000km weiter südlich gebracht hat.

Insgesamt sind wir mit dem heutigen Tag genau 5 Monaten unterwegs und haben schon 25.020km mehr auf dem Tacho.

Bis nach Mexico-City sind es jetzt schon unter 1000 km

 


12.1.2018 Baja California Sur / Mexico

Die Baja noch als eine Halbinsel zu bezeichnen, fällt bei der unglaublichen Nord-Süd Entfernung von fast 1700 km gar nicht so leicht, aber Mexiko an sich ist ja auch nicht gerade klein bei einer maximalen Entfernung  von ca. 4400km von Tijuana an der Nordspitze der Baja bis nach Cancun an der Südspitze Yucatans. 

Wir haben uns inzwischen nach diversen Schlenkern über 1400km in den Süden der Baja runtergearbeitet. 

Der meiste Teil der Baja ist Wüste und Halbwüste und es ist immer wieder erstaulich, wie man es schafft, in diesem rauhen Klima noch Vieh- und Landwirtschaft zu betreiben.

Die zum Teil mehere hundert Jahre alten Säulenkakteen sind wie die meisten anderen Wüstenpflanzen inzwischen zum Glück  in Mexiko streng geschützt.

Mittendrin finden sich dann immer wieder Oasen, in denen sich das Wasser und damit auch das Leben sammelt. 

Am südlichen Ende der Baja kreuzten wir dann mal wieder den Wendekreis des Krebses, den wir auch schon in Afrika und Asien wiederholt überquert haben.


6.1.2018 San Quintin / Baja California / Mexiko


Feliz Anjo Nuevo -- Ein Frohes Neues Jahr !!

Der Campingplatz in der Wüste mit den Heißen Quellen war seinen kleinen Umweg wirklich wert, insbesondere weil wir mit Bernd und Kerstin aus Berlin zwei wirklich nette Begleiter für eine Woche hatten.

Leider konnten wir nicht mehr mit ihnen Sylvester feiern, da unsere Aufenthalsdauer von 90 Tagen für die USA nun einmal endete.

Als Trostpflaster gaben wir uns noch einmal einen letzten gemeinsamen Besuch bei der "deutschen Botschaft", dem Aldi in El Centro, bevor die beiden in Richtung Nevada und wir gen Süden nach Mexiko aufbrachen.

Die Ausreise aus den USA gestaltete sich dann unkomplizierter als gedacht, im Gegenteil wir mussten geradezu einen US-Beamten suchen und ihm unsere Ausweise aufdrängen.....

Die Einreise nach Mexiko dauerte dann umso länger, der "Zoll" war mit einem Blick ins Fahrzeug zwar schnell erledigt aber das Fahrzeug einführen und die Emmigration nahmen dann fast 40 Min. in Anspruch.

Der anvisierte erste Campingplatz stellte sich dann netter weise als eine "Knaller-freie-Zone" herraus. Wahrscheinlich hatten sie einfach Angst um ihren sehr schönen aber auch sehr trockenen Baumbestand in der Wüste. 

Auf dem endgültigen Weg gen Süden ging es dann noch einmal zurück nach Tecate und in eine der "besten Konditoreien" ........

Im Norden der Baja wird noch großflächig Wein (95% des gesamten Mex.Weins bleiben im Land) angebaut, bevor es dann wieder immer trockener wird. Nur direkt an der Küste ähnelt die Landschaft gelegentlich an Spanien, da riesige Flächen mit Gewächshäusern überdacht sind.

Südl. von Ensenada ging es dann erst einmal genau 100 km in Richtung Golf zum Nationalpark rund um den höchsten Berg der Baja dem Cerro Picacho del Diablo mit immerhin etwas über 3000 m., wir hofften, dort noch einmal einige von den in den letzten Jahren ausgewilderten kalifornischen Condoren beobachten zu können. Trotz mühsamens Gekurve von 0 auf 2500 m und dann noch eines stundenlangen Marsches auf fast 3000mden Berg hoch  gab es leider außer herrlicher Ruhe und fantastischen Ausblicken keinen einzigen Condor.

Jetzt cruisen wir wieder ganz gemütlich die Küste runter und erfreuen uns des mexikanischen Winters bei tagsüber 25 Grad und nachts 14.