"Wagen heißt Leben"        „Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit         "Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut"                                         - Hauke Trinks –

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26.12.2017 San Diego County/California

Hoffe ihr hattet alle frohe Festtage, wir sind noch im County San Diego in El Cajon nur noch wenige Kilometer von der mexikanischen Grenze entfernt. Am 29.12. reisen wir über Tecate auf die Baja California ein. 

Jetzt geht es gleich nach dem letzten Besuch in einem us-amerikanischen Waschsalon zusammen mit den Berlinern mit denen wir Weihnachten gefeiert haben auf einen anderen Campingplatz mit eigenen heißen Quellen.......

Euch allen schon einmal einen guten und gesunden Rutsch ins neue Jahr.


20.12. Ventura >> Patagonia  Santa Monica Pier >> End of Route 66 Los Angeles >> Getty Museum, Chinese Theather + Walk of Fame,


18.12.2017  Big Sur > Erdrutsch                                                 Santa Cruz >> Surfer                                                         Jalama Beach south >> Truthahngeier / Brachvögel  und Monarchfalter


9.12.2017 San Francisco/California


Yosemite/ California


4.12 Death Valley / California


2.-8.12 Über die Route-66 nach Las Vegas zum Death Valley und Yosemity/California


1.12. Südseite des Grand Canyons /Arizona

 

Nach einem „Abstecher“ ins Monument-Valley und der „Navajo-Nation“, was uns auch wieder kutzfristig zurück nach Utah führte sind wir jetzt am touristisch sehr viel bekannteren South-Rim angekommen.

 


30.11.Monument Valley und Californische Condore


29.11. Nordseite des Grand Canyon in Arizona

 

Am North Rim des Grand Canyons haben wir wieder einmal Glück, denn der Park wird gerade winterfest gemacht. Morgen zum Feierabend wird der Park auf dieser Seite bis zum 15. Mai nächsten Jahres geschlossen. Am Visitors Center ist man schon gerade fleißig dabei die Fenster und Türen zu „vernageln“ und freut sich auf einen langen Urlaub in Florida. (sogar das Obligatorische Park-Eintritts-Häuschen ist bereits geschlossen) Das Panorama das wir schon fast alleine genießen dürfen, ist schon gewaltig. Der Colorado River scheint nur ein kleiner Bach zu sein, wie er sich da fast 1600mtr. tiefer unter durch seinen „Großen“ Canyon schlängelt. Das der Winter jederzeit loslegen kann merkten wir schon auf der Fahrt die Berge Hoch dorthin, denn überall liegt schon Schnee und die Temperaturen liegen auch tagsüber nur noch wenig über null Grad. Schließlich befinden wir uns auch schon wieder auf fast 3000mtr. Höhe.

 

Nach all den fantastischen und doch immer wieder unterschiedlichen Canyon-Landschaften der letzten 20 Tage – ist der „Große“ definitiv der größte aber ob er der schönste ist …..?

 


28.11. Kanab/Utah

 

Wir sind unterwegs vom Zion Nat. Park in Utah ( dem letztem der mighty five - Parks in Utah) zum Grand Canyon in Arizona.

 

Unsere Taktik, dass wir mit dem Besuch des Zion Nat. Park bis nach der Holidayweek gewartet ha­ben ist voll aufgegangen. Am So. war wohl noch soooo viel Besucherandrang, dass wir nur mit ei­nem Shuttlebus hätten hineinfahren können. So sind schlagartig von einem Tag auf den anderen die Besuchermassen auf ein erträgliches Maß abgeebbt und 2 der 3 Campingplätze auch geschlossen. Zion ist wie die meisten Parks extrem auf das Gros der Besucher zugeschnitten, indem die Parkplätze bis in die letzten erreichbaren Winkelreichen, auf dass man sich ja nicht anstrengen muss.... Hatten wir uns im Arches noch über 25,-$ Eintritt gewundert, sind es es seit dem Bryce Canyon inzwischen schon 30,-$ Eintritt für ein Fahrzeug mit 4 Personen (je größer und je mehr Personen natürlich umso teurer).

 

Vor unserem Tagesziel erstreckt sich ein riesiger Natl. Forest in dem jeder übernachten darf. Da wir es abends nicht mehr in den Park rein schaffen, fahren wir kurz vor dem Eingang in eine Forststraße und übernachten nach knapp 6km buckeliger Piste auf einem Platz nur knapp 100 Meter vom Canyon entfernt.

 


Do. 25.11.2017 – Happy Thanksgiving am Green River in Utah auf 1243mtr.

 

Und schon wieder sind wir 2 Staaten weiter und nähern uns langsam den 17.000km.

 

In Colorado ging es nur durch den unteren Süd-Westen und damit hauptsächlich durch den Süden der Rockys. Als absolutes Highlight ist hierbei natürlich der „Mesa-Verde-Nationalpark“ zwischen Durango und Cortez, mit den fantastischen Felsbehausungen vorkolumbianischer Anasazi-Stämme, die über 750 Jahre unbewohnt und unzerstört in der trockenen Halbwüste auf ca. 2500mtr. überdauert haben.

 

Durch die ziemlich trockene Gebirgs-Halbwüste ging es dann weiter nach Utah, und es ist gar nicht so einfach den Überblick zu bekommen, wo man zuerst hin will bei 45 State-Parks und 5 National-Parks. Wir entschieden uns zuerst für den „Dead-Horse-Point State Park“, der direkt an den „ Canyonlands National-Park“ grenzt, und die beide eine grandiose Canyon-Landschaft beherbergen. Leider haben wir eine der großen amerikanischen „Holidayweeks“ erwischt, denn heute ist „Thanksgiving“ – die amerikanische Version des Erntedankfest und das wichtigste Familienfest mit dem großen Truthahn-Meucheln. Der berühmte „Arches-National-Park“, mit den großen Felsbögen und skurrilen und fantastischen Felsformationen, in unmittelbarer Nachbarschaft hat im Jahr, trotz seiner 25,-$ Eintritt pro Auto (wie fast alle National-Parks) fast 1Mio. Besucher, und heute hat sich anscheinend das halbe Land (die Nummernschilder reichen von Alaska bis Florida) plus ein nicht unerheblicher Teil Asiens und Südasiens hier verabredet. Wir haben uns wenigstens zum Glück schon in Maine gleich den „America-the-Beautiful-Pass“ (ein Pass für den Besuch ALLER National-Parks) besorgt, was uns leider nicht davor bewahrt, auf den Trails (Wegen) das „Naturerlebnis“ in mindestens 5 Sprachen sehr lautstark kommentiert zu bekommen.

 


18.11. Navajo Lake / New Mexico

 

 

Inzwischen sind wir 4 Bundesstaaten ( Arkansas, Oklahoma, Texas, New Mexiko) weiter und haben fast 16.000km auf dem Tacho.

 

Die letzten Staaten haben wir zum Teil etwas schneller durchfahren, da die „Great Plains“, wie die Prärie östlich der Rocky Mountains heißt,nicht soooo abwechslungsreich ist. Highlights waren da nur der „Grasslands-National-Reserve“ in Oklahoma, wo man eine Ahnung davon kriegen kann, wie es in dieser Gegend der USA ausgesehen haben mag, bevor alles in Viehweiden oder gigantische Mais-u. Baumwollfelder verwandelt wurde oder der „Palu-Duro-Canyon“ in Texas – der angeblich zweitgrößte Canyon der USA (touristisch perfekt ausgebaut bereits seit den 1930'ern).

 

Landschaftlich interessanter wurde es dann erst wieder langsam in New Mexiko, erst folgten wir noch eine Weile der „Route 66“, bevor wir dann in Richtung „Las-Vegas-NM“ und Santa Fe auf eine sehr viel einsamere Straße abbogen, die sich langsam aber sicher auf die Ausläufer der Rocky-Mountains zubewegte. Die Vegetation veränderte sich rasant und erste Kakteen tauchten am Wegesrand auf. Santa Fe ist, obwohl nur ein Bruchteil so groß wie Albuquerque ,die Hauptstadt und für uns bis jetzt die schönste, netteste, friedlichste und unaufgeregteste Großstadt unserer Reise. Fast die ganze Stadt versucht auch in ganz neuen Gebäuden der wunderschönen Pueblo-Architektur

 

nachzuempfinden. Wunderschöne Cafes und ein tolles Kunstmuseum über Georgia O'Keeffe, die in der Nähe ihre Wahlheimat gefunden hatte, rundeten den Besuch ab.

 

Von dort ging es Richtung Norden in die Berge zum Rio Grande, an dessen Ufern wir erst gemütlich übernachteten, bevor wir am nächsten Tag kurz vor Taos den eigentlich noch recht kleinen Fluss in einer spektakulär tiefen Schlucht überquerten und uns direkt in die Berge hochschraubten. Abends um 17.00 Uhr im Schneesturm und bereits in totaler Dunkelheit hatten wir dann den bis jetzt höchsten Punkt unserer Reise mit 3500 Metern erreicht. Den nächsten Campingplatz gab es dann auch fast für uns alleine auf 2500m und -8 Grad. So hoch haben wir unseren braven Transit bis jetzt noch nie hinaufgebracht (Rekord bis jetzt Großglockner mit 2300m) und höchste Überachtung im Bus war bis jetzt auch erst bei knapp 2000m, also Test für die Anden gut bestanden!

 

 

 


8.+.9.11 Clarksdale, Mississippi --- The Crossroads

 

 

Clarksdale nennt sich selbst „The Birthplace of Blues“ – zumindest des Südstaatenblues, da in und um dieses kleine Nest inmitten endloser Baumwollfelder einige der bekanntesten Bluesmusiker geboren wurden oder gelebt haben.

 

Von Memphis ging es aber zuerst wieder auf kleinen „Backroads“ entlang des Namensgebers unseres schon 12. Bundesstaates durch ärmliche kleine Ortschaften durch nichts als Baumwollfelder. Zufällig auch auch am Geburtshaus von Muddy Waters (einer der Großen des Blues) vorbei, der dort als junger Mann noch auf der Baumwollplantage geschuftet hat.

 

In Clarksdale ging es dann erst einmal in das sehr interessante „Delta-Blues-Museum“ und abends dann zur Livemusik erst in den „Ground-Zero-Blues-Club“ und danach in das „Red's“ eine echte Kaschemme (Juke Joint), die in Deut wohl kaum irgendeiner behördlichen Überprüfung Stand halten würde --- der Blues war dafür umso echter und authentischer. Einfach nur WOW.

 

Am nächsten Morgen ging es dann über die „Crossroads“ von Hwy 61 und 49 in Richtung Arkansas.

 


7.11. Memphis, Tennessee

 

 

Nach Nashville waren wir ja wieder auf eine ähnliche Großstadt vorbereitet, insbesonders da Memphis noch etwas mehr Einwohner haben soll. Aber die Stadt ist gaaanz anders.

 

Kaum ein Hochhaus bis in die Innenstadt und Geschichte überall. Start sollte für uns das „National Zivil Rights Museum“, das rund um das ehemalige „Lorain-Motel“ gebaut wurde, sein. Aber leider hatten an diesem Dienstag alle Museen geschlossen. Aber auch so hatte der Ort, an dem Dr. Martin Luther King Jr. vor fast 50 Jahren auf dem Balkon erschossen wurde ,eine besondere Atmosphäre und die Infotafel erzählten uns schon sehr viel mehr als wir bis jetzt je gehört hatten.

 

Danach ging es in die „Blues Hall of Fame“zur Blues-Nachhilfe.

 

Was in Memphis sofort auffällt: es ist eine afro-amerikanische Stadt und die berühmte Beale-Street unterscheidet sich doch sehr von ihrem (weißen) Pendant in Nashville. Bis zur Musik am Abend war erst noch etwas Zeit und wir schauten noch kurz bei den berühmten „Sun-Records-Studios“und der „Gibson“ Gitarrenmanufaktur vorbei. Auf einer gern von uns kontaktierten App für freies Übernachten mit dem RV wurde uns direkt am Mississippi der Parkplatz des „Bass-Pro-Shops“ empfohlen. Wir also vor der Musik noch hin um die Parksituation zu checken, und welch eine Überraschung, der Laden ist einer der größten Outdoorausrüster für ALLES, was sich der amerikanische Jäger und Angler nur irgendwie wünschen, und wir in Deutschland uns nicht vorstellen, können. Untergebracht ist das ganze Horrorkabinett in einer gigantischen hohlen Glaspyramide, in der auch gleich noch Hotel und Restaurant integriert sind.

 

Danach gab es dann zum Glück erst einmal Musik und zwar Blues vom Feinsten. Die Clubs sind meistens auch Restaurants und die Musiker neben einem kleinem Grundgehalt auf „Tips“ in den Klingelbeutel/Eimer angewiesen. Insgesamt gab's im Laufe des Abends 3 sehr verschiedene Bands in 3 sehr verschiedenen Clubs --- Ein fantastischer Abend.

 

Am nächsten Morgen ging es dann an Elvis Villa vorbei noch einmal zum Einkauf bei ALDI im Elvis-Pesley-Boulevard .

 

Unser allseits „beliebter“ Discounter hat inzwischen in den USA schon über 1600 Filialen eröffnet.

 

Hauptsächlich an der Ostküste bis in die Mitte und Tennessee ist momentan fast das Ende. Da man dort vor kurzem die Special-Woche mit Produkten der „ Deutschen Küche“ hatte, zu der auch Pumpernickel und echter Butterkäse gehörte, hatten wir die Hoffnung, uns noch einmal eindecken zu können. In dieser Filiale war es dann besonders grotesk Pumpernickel anzubieten, da wir in dem sehr gut besuchten Laden die einzigen Weißen waren und die Verkäuferin meinte, das wäre doch eher ein Ladenhüter..... 12 Wochen Weißbrot/Toastbrot sind einfach zu viel und jetzt haben wir uns mit einem Vorrat eingedeckt, der hoffentlich bis Kalifornien reicht, wo es wieder neue Filialen geben soll.

 


5.+6.11. Entlang des Mississippi von Kentucky nach Memphis, Tennessee

Bei unserem Eintreffen am Mississippi in Höhe von Hickham empfing uns erst einmal eine ziemlich gewittrige Schwüle, die sich dann auch nachts in einem fantastischen Gewitter entlud. Am nächsten Morgen war es dann auch fast 15 Grad kühler und wir konnten über kleinste Backroads, die zum Teil direkt auf dem Deich und durch die ersten Baumwollfelder entlangführten, bis Memphis cruisen. Interessant zu beobachten waren dabei die Folgen, einer vor über 150 Jahren aus Asien eingeschleppten Pflanze, zu sehen. Die Kudzu wurde erst als Zierpflanze eingeführt und dann großflächig während der großen Trockenheit in den 1930'er gegen Bodenerosion angepflanzt --- heute überwuchert die stark invasive Pflanze alles was sich ihr in den Weg stellt und bildet dabei dschungelartige Flächen.

 

 

 


3.-5.11. Land Between the Lakes State Forest / Kentucky

Nach dem Trubel brauchten wir dringend wieder ein wenig Ruhe, die wir im Land Between the Lakes State Forest in Kentucky fanden. Da wir nicht bis hoch in den Yellowstone-Park kommen, wir aber unbedingt Bisons sehen wollten, hatten wir uns für diesen Abstecher gen Norden entschieden. Dichter kann man diesen Tieren wahrscheinlich kaum kommen. Zudem gab es als Zugabe wieder Wapitihirsche und Truthähne.

 

 

 

Was für eine Überraschung, selbst wenn man sich vorher ein wenig informiert hat.

 

Nashville ist mit ca. 630.000 Einwohnern zwar nur die zweitgrößte Stadt Tennessees, aber die Hauptstadt und das sieht man dann auch schon von weiten..... Auf dem Weg Downtown zum Broadway, der berühmten Musik und Amüsiermeile fragt man sich nur, wo diese denn zwischen den ganzen riesigen Hochhäusern versteckt sein soll. Und in der Tat wäre das ganze alte Viertel wohl auch schon längst verschwunden, wären diese knapp 400 Meter und ein paar Meter links und rechts nicht soooo wichtig für das Selbstverständnis der Stadt.

 

In den vielleicht 50 Clubs, Cafes und Restaurants tobte schon am frühen Nachmittag zur sehr frühen Happyhour die Party und aus fast allen Fenstern dröhnte schon die kostenlose Live-Country-Music für das fast ausschließlich weiße Publikum. Zwischen den ganzen Musikdarbietungen gibt es natürlich noch diverse Läden für den hippen Großstadt-Cowboy und ein paar „Museen“ für den Nostalgiker. Abends ab 19:00 wechselten dann die besseren Bands auf die Bühnen (ebenfalls kostenlos).

 


2.11. Nashville, Tennessee

 

Was für eine Überraschung, selbst wenn man sich vorher ein wenig informiert hat.

 

Nashville ist mit ca. 630.000 Einwohnern zwar nur die zweitgrößte Stadt Tennessees, aber die Hauptstadt und das sieht man dann auch schon von weiten..... Auf dem Weg Downtown zum Broadway, der berühmten Musik und Amüsiermeile fragt man sich nur, wo diese denn zwischen den ganzen riesigen Hochhäusern versteckt sein soll. Und in der Tat wäre das ganze alte Viertel wohl auch schon längst verschwunden, wären diese knapp 400 Meter und ein paar Meter links und rechts nicht soooo wichtig für das Selbstverständnis der Stadt.

 

In den vielleicht 50 Clubs, Cafes und Restaurants tobte schon am frühen Nachmittag zur sehr frühen Happyhour die Party und aus fast allen Fenstern dröhnte schon die kostenlose Live-Country-Music für das fast ausschließlich weiße Publikum. Zwischen den ganzen Musikdarbietungen gibt es natürlich noch diverse Läden für den hippen Großstadt-Cowboy und ein paar „Museen“ für den Nostalgiker. Abends ab 19:00 wechselten dann die besseren Bands auf die Bühnen (ebenfalls kostenlos).

 


30.10. – 1.11. Smokey Mountains Virginia/Tennessee

 

Der touristische Gegenpart zum Blue Ridge Parkway.

 

Das Wetter hatte uns ja kurz vor dem Ende des Parkways einen Strich durch die Rechnung gemacht und ein Schneesturm hatte uns kalt erwischt und leider waren am nächsten Tag die letzten knapp 100km mit den höchsten Pässen gesperrt. Dann kamen die Smokey Mountains, obwohl ein State Park, ist der Eintritt diesmal kostenlos und die Hauptroute führt auch sehr bequem einmal in der Mitte durch, was (leider) dann auch seeeehr viele andere nutzten......Welch ein Wunder, dass wir da noch ein paar interessante Naturbeobachtungen machen konnten (Wapiti-Hirsche, wilde Truthähne und einen weiteren Schwarzbären) und einen Trail fast nur für uns fanden. Für uns auch wieder sehr interessant war es noch einmal ein wenig auf dem berühmten Apalachian-Trail wandern zu können.

 

Da die Smokeys im Winter wohl verlässliche Skigebiete bieten, waren die Berge bis exakt an die Eingänge des Parks über viele, viele Kilometer in ein riesiges, schockierendes „Disney-Ski-Resort“ mit allen denkbaren und undenkbaren Vergnügungen ausstaffiert worden. Der Kult um die Countrysängerin Dolly Parton, die aus Sevier County stammt, markierte dann auch gleich den Übergang nach Nashville.

 


29.10. Blue Ridge Mountains / Virginia

Das hatten wir uns vor 5 Tagen in Washington auch nicht gedacht, als wir noch schwitzend durch die Stadt radelten >> wir sitzen im Bus, haben die Heizung aufgedreht und draußen heult ein Sturm bei Minusgraden und Schneetreiben um unser schaukelndes Heim.

Inzwischen haben wir etwas über 700km von den knapp 1000km des Parkways abgefahren, haben eine Staatsgrenze überschritten und eine der schönsten Langstrecken-Straßen der USA kennengelert. Der BRP begann mit seinem touristischen Teil auf dem Skyline Drive und wurde dann zum fantastischen Parkway Richtung Süd-Westen. Die meiste Zeit windet sich die Straße entlang b.z.w. auf den Blue-Ridge -Mountains und zwar richtig oben drauf ( zwischen 1000 und 6300 Fuß ) als absolute Solitärstrasse, fast ohne Schilder, ohne eine einzige Ampel, ohne Kreuzungen (werden immer untertunnelt oder per Brücke überquert) und ist für jeglichen gewerblichen Verkehr gesperrt. Als würde eine Vorfahrts-Landstrasse von München nach Flensburg verlaufen....

Nach dem Trubel der Großstädte eine unglaubliche Erholung. Wunderschöne Ausblicke und tolle Naturbeobachtungen erklären dann auch, warum der berühmte amerikanische Fernwanderweg, der Appalachian Trail, die Straße immer wieder kreuzt und begleitet.

In Floyd/Virginia gab es gestern dann etwas amerikanische Musik-Kultur der besonderen Art zu genießen. Im Floyd-Country-Store treten die bekannten und noch nicht ganz so bekannten Vertreter der Bluegrass-, Country- und Mountain-Musik am Wochenende auf. Dazu kam noch das Wochenende vor Halloween und die Endphase des Wahlkampfes in Virginia, mit Handshake, Gespräch und Photo zusammen mit dem amtierenden demokratischen Governor Terence R. McAuliffe und dem Senator Tim Kaine (seinerzeit Vize im Team von Hillary).


24.10.

New York, WaschingtonDC und jetzt schon Virginia.

Inzwischen sind es schon über 11.000km und wir sind jetzt bereits unterwegs nach Südwesten.

Erst haben wir Freunde in Upstate New York besucht und sind dann nach New Jersey - City, auf einen Campground direkt gegenüber von Manhattan, mit tollem Blick auf die Skyline. New York war wie immer, wieder sehr interessant und überwältigend. Wir haben uns eine Show ( Beautiful - the Carol King Musical) angesehen (super!!!), waren im MoMa ( enttäuschend und höllisch voll), waren super authentisch chinesisch essen und waren abends auf der Aussichtsplattform vom World Trade Center ( fantastisch). Leider musste Franzi gestern noch zum Zahnarzt - Füllung raus.... In New Jersey ging es dann wieder von einem Leuchtturm zum anderen gen Süden. Leider ist die Küste meistens seeeehr stark verbaut, aber wir hatten trotzdem ein paar sehr schöne Stunden in der prallen Sonne am Strand ( mit den urigen Pfeilschwanzkrebsen). In Ermangelung eines noch geöffneten Campingplatzes gab es dann mehrere der äußerst kostengünstigen (for free) Übernachtungen auf den riesigen Parkplätzen von Walmart -- was wir natürlich auch gleich zum Shoppen genutzt haben und und in der supermarkteigenen Pharmacy gab es dann gleich noch eine Grippeimpfung (ist halt ein anderes Krankensystem hier) .

Washington DC war zwar interressant aber auch verdammt anstrengend, da die Temperaturen/Schwüle eher in den Hochsommer als in den Herbst gepasst hätten -- puhh. Schon Interressant wie klein das Weiße Haus dann doch so in natura ist. Die unglaublichen Touristenmassen und die schier überall omnipräsente Staatsmacht lassen uns dann schnell wieder die Stadt verlassen. Jetzt geht es über den Shenandoah-Nat. Park und die Blue-Ridge-Mountains in einsamere Gebiete Richtung Südwesten.

12.10.

Green Mountains / Vermont >> da haben wir extra einen Abstecher noch mal in den Norden gemacht um den eigentlich so unbeschreiblichen Indian-Summer in Vermont zu bestaunen und müssen feststellen, das er dieses Jahr fast ausgefallen ist. Eigentlich brauchen die Bäume kalte Nächte und warme Tage um die karakteristische rote Färbung zu bekommen, tja es war leider nur zu warm.... In Boston hatten wir abends um 22:30 immer noch 18Grad !!!! Schön war's trotzdem anzuschauen.

8. Oktober

Langsam aber sicher bewegen wir uns durch Maine weiter südwärts und genießen dabei den Indian-Summer, viele tolle Buchten und tolle Leuchttürme. Das Wetter war bis gestern fantastisch, jetzt hat auch hier der Herbst mit nur noch 18Grad zugeschlagen.....


1. Oktober 2017

Nach 7743km haben wir jetzt unseren "kleinen Loop" durch 4 Provinzen von Nord-Ost-Kanada fast beendet und pausieren heute auf dem "Herring-Cove Provincial-Park" auf Campobello-Island, den wir fast für uns alleine haben, da die Saison in einer Woche beendet ist. Hierher zu kommen, hätte schon fast nicht mehr geklappt, da gestern abend die letzte Fähre für dieses Jahr von Deer-Island/ New-Brunswick fuhr. Die Hälfte des Jahres ist Campobello-Island jetzt nur noch über die knapp 6km entfernen USA über eine Brücke zu erreichen. Langsam wird es jetzt auch Zeit ein wenig mehr in den Süden zu kommen, denn es wird merklich kühler ( vom Schnee, den wir in Labrador erwartet hatten sind wir zwar verschont geblieben aber Minusgrade hatten wir schon und wir freuen uns jede Nacht, dass wir eine gut funktionierende Heizung haben. Unseren ersten und einzigen Elch haben wir leider vorgestern als Jagdbeute eines Jägers auf seinem Trailer gesehen, dafür wurden wir aber mit Schwarzbär, Karibou, Weißkopfseeadler, Finnwal, Buckelwal, Beluga-Wal und diversen kleineren Vierbeinern und Vögeln belohnt.

Dafür dann jetzt auch die neue Rubrik "Nature along the Road"

Morgen geht es jetzt noch zum ehemaligen Sommersitz von Franklin-D.-Roosvelt hier auf der Insel (unvorstellbar heute, dass ein US-Präsident einen Sommersitz außerhalb des Landes hat......)  

23. September 2017

Inzwischen sind wir nach über 6000km in Quebec am St. Lorenz-Strom angekommen. Der Trans-Labrador-Highway war war ein echtes erstes Abenteuer für uns wie für unser Womo. Über 1000km sehr unterschiedlicher Piste und noch einmal ebenfalls sehr unterschiedlicher Straße haben zum Teil alles von uns abverlangt und waren ein sehr guter Test für das was da noch alles kommen mag auf dem Weg in den Süden. Die Orte entlang des Highways warenschon sehr speziell, Cartwrigt die nördlichste war dabei noch die natürlichste -- eine größere Inuit-Siedlung um eine US-AIR-Base, die anderen waren Retorten-Siedlungen um große Wasserkraftwerke oder Erzminen. Die Einsamkeit der Natur dazwischen war dann allerdings alles wert.

Heute gab es jetzt erst einmal einen Ruhetag mit Blick auf den St.Lorenz-Strom, mit intensiven Putzen des ganzen Busses (der Staub war trotz eines eigentlich ziemlich dichten Womos bis in die letzten Winkel eingedrungen), gestern haben wir auch schon die ersten Wale direkt vom Ufer aus gesehen.


12.September 2017

Nach fast 4000 km sind wir auf dem Weg von der äußersten  Nordspitze Neufundlands zur Fähre in St. Barbe um nach Labrador überzusetzen. Die Nächte werden merklich kälter (3°).

Die Fähre stellt sich dann als ein ziemlicher Rostkahn raus -- er hat aber auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel >> Erbaut 1970 !! in Papenburg bei Bremen.. Sie fährt auch nur noch wegen ihrer hohen Eisklasse.


31.8. Unterwegs auf Cape Breton, an der Nordspitze von Nova Scotia / Canada

 

Die ersten Wochen in Canada sind wir von der Sonne nur verwöhnt worden, wollen mal sehen, ob es im Norden auf Neufundland und Labrador genauso weitergeht.

 

 

 


24.8. Unterwegs auf der Lighthouse-Route auf der Südhälfte / Atlantikseite von Nova-Scotia / Canada

 

Der erste Tag unterwegs brachte uns erst einmal das Wetter, was wir eigentlich erwartet hatten.

 

Nachdem wir die ersten Tage in Halifax noch strahlenden Sonnenschein hatten, haben wir erst einmal kurzfristig eine kalte und stürmische Regenfront --- Ausläufer eines Hurricans aus der Karibik. Den berühmten Leuchtturm in Betty's Cove erleben wir also erst einmal im „norddeutschen Standardwetter“ --- aber am nächsten Morgen scheint wieder die Sonne.

 


23.8. Wir können nach 3 Wochen auf See, endlich unser Womo vom Zoll in Halifax in Empfang nehmen.

 

Auf dem Weg zum Hafen lernen wir in der Shipping-Agency gleich noch 2 andere Reisende aus Dt. kennen, die auch gerade ihr Womo aus dem Hafen holen wollen. Alle Formalitäten verlaufen dank der guten Vorarbeit von „Seabridge“ in Dt. und den sehr entspannten kanadischen Beamten sehr entspannt und problemlos ab. Der Bus hat die Überfahrt gut überstanden und alles ist heil geblieben. Wir können, nachdem wir die diversen Zusatzschlösser geöffnet haben, die Zwischenwand zum Fahrerhaus entfernt haben, den Ersatzreifen hinten wieder montiert haben, Radio und Navi eingebaut ist und noch aufgetankt b.z.w. eingekauft ist, gleich Richtung Betty's Cove starten.

 


22.8. Halifax

 

Bei allerbesten Sommer-Sonnenwetter machen wir uns auf zu einer intensiven Stadtbesichtigung:

 

Ein Besuch des Zitadelle, des Kunstmuseums sowie des Einwanderermuseums standen auf dem Programm. Abgerundet wurde das ganze dann durch ein Blueskonzert am Abend.

 


21.8.2017 Flug von Hamburg nach Halifax

 

7:20 Nachdem wir die letzte Nacht schon in der Nähe des HH-Flughafens übernachteten, geht der erste Flug nach London.

 

14:15 Ortszeit – Wir sind gut in Halifax gelandet und haben durch die Zeitverschiebung auch noch genug Zeit, uns gleich zu einem ersten Stadtbummel aufzumachen und die nähere Umgebung

 


9. August 2017

Die "Atlantic Sail" mit unserem Womo auf der Elbe von Hamburg auf dem Weg nach Halifax


4. August 2017

Abgabe des Wohnmobils im Hamburger Hafen --- Der Service von Seabridge klappt hervorragend

Kurz vor der Abgabe im Hamburegr Hafen
Kurz vor der Abgabe im Hamburegr Hafen

Kurz vor der Abfahrt
Kurz vor der Abfahrt

26.Juli 2017

Umzug von Bayern an die Nordsee

Sonntag 29.10.2017