27.4.'18 Granada / Nicaragua

Inzwischen wissen wir jetzt auch, dass wir uns für unseren Besuch in Nicaragua praktischer Weise die heißeste und unangenehmste Jahreszeit ausgesucht haben >> die Trockenzeit endet, und die Regenzeit beginnt bald. Ein Grund mehr, jetzt bald wieder in die höheren Lagen zu kommen. Heute geht es, nachdem wir gerade mal wieder Wäsche gewaschen haben, am Lago de Nicaragua entlang bis zu den beiden großen Vulkanen, die direkt aus dem See schauen und dann noch mal an die Küste nach San Juan del Sur, wo es noch mal einen richtigen Leuchtturm geben soll..... Dann geht es morgen wieder mal über eine weitere Grenze nach Costa Rica in die Berge bis hinnauf auf 2400m. Heute Morgen haben wir jetzt auch die Bestätigung unseres Schiffsagenten bekommen, dass wir am 21. Mai von Colon / Panama nach Cartagena / Kolumbien verschiffen können. Das bedeutet, dass wir unseren Bus bereits am 17. im Hafen ( Zoll & co.) abgeben müssen (Wochenende dazwischen) und am 16. Mai die Police-inspection machen müssen......Ja, die Bürokratie ist nicht ohne, aber meistens geht sie problemlos ihren mehr oder weniger sinnentleerten Gang. Obwohl es offiziell ja keine Visagebühren gibt, muss für erstaunlich vieles Gebühren bezahlt werden. Da gibt es Ein -u. AUSreisegebühren !!!, Gebühren für ziemlich lächerliche "Desinfektionen" des Autos und für die Einfuhr des Fahrzeuges. All dieses muss dann in unterschiedlicher Menge durch Fotokopien der diversen Dokumente belegt werden, für die es dann an den Grenzen diverse fleißige Dienstleister gibt.

Genug des Müßiggangs, die Wäsche ist fertig und es ist Zeit, aus der sehr angenehmen Atmosphäre des "Garden-Cafes" raus in die Mittagshitze zu treten.   


25.4.'18 Masaya / Nicaragua

Leider war in letzter Zeit die W-LAN Verbindung soooo schlecht, dass das Hochladen von Bildern oder Texten nicht möglich war. Heute sind wir an unserem dritten Tag in Nicaragua von den Kaffeplantagen in den Hochlagen um die 1000m - 1200m wieder runter in die Tiefebene bis fast nach Granada gefahren. Kurz vor dem Lago Apoyo ( ein Kratersee wie fast alle Seen hier) ging es im Abendlicht rauf auf den noch aktiven, nur 635m hohen  Vulkan Masaya -- von dessen Kraterrand man in den "Höllenschlund" blicken kann,  in dem es faucht und dampft, und gelegentlich sieht und fühlt man sogar das glühende Magma nur vieleicht 200m unter einem brodeln. Tja, die Temperaturen -- in den Bergen auf über 1000m waren sie noch sehr angenehm gewesen, jetzt auf nur noch knapp 100m waren es wieder 35°C und jetzt um 22:30 Uhr, als ich dieses schreibe,  haben wir immer noch 29°C .... Da wird das Schlafen schon etwas anstrengender. Morgen geht es in die alte spanische Kolonialstadt Granada am Lago de Nicaragua, dem größten Süßwasserreservoir Mittelamerikas.